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19.03.2021 - Ausgabe Nr. 1630

Fahrrad-Spezialist aus Hollabrunn fertigt Räder nach Maß, die er auch exportiert



Auf die Produktion von Fahrrädern und Fahrradrahmen nach Maß hat sich der Start-up- und Einpersonenunternehmer Michael Eigl mit seiner Firma Eigl-Bike e.U. in Hollabrunn spezialisiert. Er fertigt aber auch Spezialfahrzeuge und Erntemaschinen mit Fahrradtechnologie, da er in der Produktion breit aufgestellt und flexibel bleiben will, um auch einen größeren Markt bedienen können, erklärte er dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Mit dieser Geschäftsidee ist Eigl beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2020 in der Kategorie Geniale Start-Up nominiert gewesen.

Seine neueste Entwicklung ist eine Erntemaschine für Erdbeeren. Sie basiert auf einem Liegerad, mit dem der Erntehelfer die reifen Erdbeeren ernten und sich selber am Feld fortbewegen könne. „Wie man sieht, ist diese Fahrradtechnologie vielseitig einsetzbar“, so Eigl, der auch Spezialanfertigungen für Menschen mit Handicaps und Fahrradtransporter in seinem Programm hat.

Da der Fahrrad-Spezialist schon seit 25 Jahren auch im Fahrrad- und Motorradsport aktiv ist, weiß er genau Bescheid um die Wichtigkeit eines Rades, das zu ihm passen muss. „Jeder Mensch hat eine persönliche Proportion und braucht daher ein Rad, das auf seine Maße eingestellt ist“, sagt er. Demnach können Kunden entweder zu ihm kommen und über ein „Fit-Bike“ die optimale Einstellung ermitteln oder über einen speziellen Konfigurator auf der Homepage die Maße feststellen lassen. Danach wird eine Skizze angefertigt und per Telefon und Mail die Feinabstimmung des jeweiligen Rades bzw. Rahmens vorgenommen. Unter den Lackierungen und Logos kann der Kunde frei wählen. Am Schluss bekommt jeder Kunde die Design-Skizze als Bild zum Fahrrad geliefert, das er auch an die Wand hängen kann.

Eigl verarbeitet Stahl, Aluminium und Titan. Ein fertiges Rad ist ab 2.500 Euro erhältlich, nur der Rahmen ab 1.500 Euro. Die Kundschaft setzt sich aus Sportlern, Privatpersonen, Unternehmen und Landwirten zusammen. Die Nachfrage ist sehr gut, meldet Eigl. Die Exportquote, die derzeit bei etwa fünf Prozent liegt, will er in den nächsten Jahren auf 25 Prozent steigern. (hm)

http://www.eigl-bikes.com

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