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19.03.2021 - Ausgabe Nr. 1630

Gummihandschuhe von Semperit waren im Vorjahr gefragt wie nie zuvor



Die starke Nachfrage nach medizinischen Schutzhandschuhen, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden ist, hat dem Kautschuk- und Kunststoffproduzenten Semperit AG Holding im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz- und Ergebnisrekord beschert. Der Konzernumsatz des Industrieunternehmens, das in Wimpassing im Schwarzatale einen seiner Hauptstandorte betreibt, ist um 10,4 Prozent auf 927,6 Millionen Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat von negativen 16,5 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 237,8 Millionen Euro im Vorjahr ins Plus gedreht. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vorliegenden Konzernbilanz über das Geschäftsjahr 2020.

Neben Untersuchungs- und Operationshandschuhen aus Gummi erzeugt Semperit in weltweit 14 Werken eine breite Palette an Produkten: Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Elemente für den Eisenbahnoberbau. Die Fabrikate werden in mehr als 100 Ländern rund um den Globus abgesetzt.

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen rund 6.900 Mitarbeiter, davon rund 3.600 in Asien und rund 900 in Österreich. In Wimpassing im Schwarzatale produziert Semperit Operationshandschuhe, Gummimischungen sowie Handläufe für Rolltreppen. Dort betreibt der Konzern auch sein Forschungs- und Entwicklungszentrum. (mm)

http://www.semperitgroup.com

http://www.sempermed.com

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